
Immer wieder hört man aus Medien oder dem eigenen Bekanntenkreis, dass es immer mehr "Problemkinder" in Schulen gibt. Vor allem geht es um Haupt- und Sonderschulen, welche mit den wachsenden sozialen Problemen unserer Gesellschaft zu kämpfen haben. Längst ist Schule nicht mehr nur eine Lehranstalt, sondern vielmehr eine Rundum-Betreuung von Kindern. Lehrer und Lehrerinnen bekommen immer mehr Verantwortung und Aufgaben zugescho-ben, was sicherlich ein Grund für die immer größer werdende Anzahl an nervenkranken Pädagogen ist.
In vielen Schulen bestehen die einzelnen Klassen mehr und mehr aus Schülern und Schülerinnen, welche ein sehr weit auseinanderklaffendes Lernpotenzial vorweisen. Daraus entsteht aber nicht nur für die leistungsschwachen Schüler
ein großes Problem, sondern auch zunehmend für die starken, etwas begabteren Mitschüler. Diese werden häufig unterfordert und verlieren
eines der wichtigsten Kriterien für erfolgreiches Lernen, nämlich den Spaß daran.
Natürlich ist es schwer Aufgaben und Unterrichtsplanungen allen Kindern anzupassen. Wahrscheinlich denke ich als angehende Lehrerin auch noch etwas zu idealistisch und naiv, dennoch steht außer Frage, dass in diesem
Bereich noch mehr getan werden muss, damit leistungsstarke Kinder gefördert und nicht in ihrem Lernprozess behindert werden.
Das Seminar "Intelligenz und Begabung" wird uns hoffentlich einige Ratschläge und Anregungen einbringen, die uns später helfen alle Kinder ihren
Leistungen entsprechend zu fördern.
thelke - Mi, 26. Okt, 14:06