Die Zukunft der Schule

An diesem Wochenende beschäftige ich mich an der Uni mit einigen anderen Mitstreitern mit dem Thema, wie eine perfekte Schule aussehen könnte. Ich finde dieses Thema interessant, weil aus einer besseren Bildung auch intelligentere Menschen/Abiturienten resultieren könnten. Vor allem geht es bei der Schule der Zukunft natürlich um die Frage der Motivation. Wie bekomme ich Schüler/innen dazu, dass sie Spaß am Lernen und Experimentieren haben? Wenn man eine Schule gründen könnte, in der es nur wissbegierige Kinder gäbe, wäre das Ziel eigentlich "schon" erreicht! "Schon" in Anführungszeichen, da es bis dahin noch sehr viel Zeit und Geld(!) brauchen wird!
Die Kinder einer solchen Schule würden allein durch ihren Wissensdurst intelligenter werden und zusätzlich die Möglichkeiten bekommen ihre Begabungen zu fördern. Schließlich könnte jedes Kind seinen individuellen Interessen nachgehen und damit ein bestimmtes ihm gut liegendes Themen-Gebiet weiter ausbauen.
Leider ist eine Schule, wie wir sie beispielsweise heute schon recht detailliert ausgearbeitet haben nicht finanzier- und umsetzbar. Es wären immense Kosten für Material, Gebäude-, Geländegestaltung und Fachkräfte aufzubringen, die niemand mal eben übrig hat (Weder Staat noch Eltern).
Man könnte höchstens einige Anregungen und Ideen für "besseren" Unterricht versuchen zu übernehmen und damit Schule für Schüler/innen interessanter und abwechslungsreicher gestalten. Das einzige Problem an der Sache ist der Aufwand für die Lehrkraft! Werkstätten und Projekte beispielsweise konzipiert man nicht mal eben in einer halben Stunde am Schreibtisch!
Also müssen Lehrer umdenken und in Zukunft voll hinter ihrem Job stehen und Engagement zeigen, sofern sie es noch nicht tun!!!
koslowskis - Di, 29. Nov, 10:51

Danke

Danke für den Tipp mit dem Seminar. Ich habe mich auch darauf bezogen. Kannst es dir ja mal durch lesen :) (is´aber ganz schön viel geworden).

Ich finde, dass nicht nur die Lehrer sich Anregungen in diesen alternativen Unterrichtsformen holen sollen, sondern auch die Dozenten an der Uni.
Oder ist deren Form von alternativem Unterricht, ein Seminar zu führen, in dem 13 oder mehr Referate gehalten werden und sie sich gemütlich zurücklehnen können? Naja, auf gewisse Weise arbeiten wir dann ja selbstständig aber irgendwie dachte ich das anders verstanden zuhaben in dem Film "Treibhäuser der Zukunft".

thelke - Di, 29. Nov, 11:12

Die Zukunft(s) Uni

Ja, das stimmt! Logischerweise muss sich zuerst etwas an der Uni (Lehramtstudium) ändern, damit sich in der Schule was ändert! Andersherum wäre das die völlig verkehrte Reihenfolge!
Aber es ist viel schwerer die Lehrform eines Dozenten zu ändern, als die eines gerade frisch ausgebildeten Lehrers an der Schule! Ich wage sogar zu behaupten, dass man viele Profs gar nicht ändern kann!
Es liegt also an uns jungen engagierten Studenten/innen, etwas am System Schule zu revolutionieren! Auch wenn wir im späteren Kollegium sicher auf große Kritik stoßen werden...!

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